Neuer Doppelschneckenextruder von Noris ist besonders flexibel
Nicht kämmende Schnecken sind das Charakteristikum des neuen Twinflex. Der Name des Compounders, den Noris Plastic hier auf der Fakuma als Weltneuheit vorstellt, ist Programm: Der Doppelschneckenextruder kann nicht nur wahlweise gleich- oder gegenläufig betrieben werden, auch der Verdrehwinkel der Schnecken zueinander ist variabel."Entwickelt haben wir den neuen Extruder im Rahmen eines von der AiF geförderten Gemeinschaftsprojektes mit der TU Chemnitz", erklärt der Technische Leiter Ralf Tenner, der nicht zum ersten Mal einen neuen Extruder erfunden hat. "Hauptvorteil des neuen Compounders, der sich vor allem für Biopolymere und naturfaserverstärkte Kunststoffe eignet, ist das Ausbleiben von Temperaturspitzen." Unabhängig von der Ausstoßleistung arbeite die Maschine mit einer konstanten Temperatur und erreiche dank des Umschichtens der Schmelze von einer auf die andere Schnecke eine gute Homogenisierung. Der auf dem Messestand gezeigte Prototyp hat einen Schneckendurchmesser von 42 mm, eine Länge von 50 D, einen Achsabstand zwischen den beiden Schnecken von etwas mehr als einem D und erreicht eine Leistung von rund 350 kg/h. "Bei den ersten Produktionsversuchen haben sich die vermuteten positiven Effekte des Twinflex bei der Verarbeitung von Polyolefinen mit 50% Holz oder Hanf bestätigt", freut sich Tenner. (re)
Quelle: www.k-zeitung.de
















